ÄTHERISCHE ÖLE IM ALLTAG ODER AUCH BERUFLICH NUTZEN

ätherische Öle im Alltag oder beruflich nutzen

Vielleicht hast du schon von ätherischen Ölen gehört, weißt aber nicht so recht, was das denn ist, oder wozu du sie verwenden kannst?

Vielleicht beschäftigst du dich auch schon etwas mit ätherischen Ölen, möchtest aber gerne mehr über deren Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten erfahren?

  • Wer sich für ätherische Öle interessieren sollte und warum, …
  • welche Möglichkeiten der Anwendung es im privaten Umfeld bzw. im beruflichen und gewerblichen Bereich gibt, und …
  • wie du dir das entsprechende Wissen aneignen kannst, …

erzähle ich dir gleich. Bleib dran!

ätherische Öle im Alltag und beruflich nutzen


ÄTHERISCHE ÖLE IM ALLTAG


  • Raumbeduftung
  • Wellness
  • Hausapotheke
  • DIY-Naturkosmetik
  • Grüner Haushalt

 

RAUMBEDUFTUNG

Eine der beliebtesten und einfachsten Anwendung von ätherischen Ölen ist in Aromalampen oder Aromadiffusern zur natürlichen Raumbeduftung.

So können naturreine ätherische Öle für eine angenehme Atmosphäre in den eigenen vier Wänden sorgen.

Raumbeduftung mit ätherischen Ölen

Je nach gewähltem Duft kann eine entspannende, ausgleichende oder auch stimmungsaufhellende oder konzentrationsfördernde Wirkung erzielt werden.

Ätherische Öle kannst du einfach einzeln verwenden oder auch unter vielen schönen, fertigen Mischungen wählen. Erlaubt ist, was gefällt!

 

WELLNESS

Auch sonst können ätherische Öle für eine Vielzahl von Wohlfühl-Anwendungen eingesetzt werden:

So zum Beispiel in deinem selbstgemachten Badesalz für ein entspannendes Wohlfühlbad, als Kissenspray, um besser einschlafen zu können, oder in der hauseigenen Sauna für einen duftenden Aufguss.

 

HAUSAPOTHEKE

Wenn du meinst, dass ätherische Öle einfach nur gut riechen, dann wirst du erstaunt sein, wozu diese duftenden Helfer aus der Natur in der Lage sind.

Ob kleine Abschürfungen, Kratzer, Verbrennungen oder blaue Flecken; ob Stress, Schlaflosigkeit oder depressive Verstimmungen; ob Schnupfen, Husten oder Heiserkeit:

Für all das gibt es geeignete Öle, die hoch wirksam sind.

Deshalb sollte eine kleine Auswahl an ätherischen Ölen in deiner Hausapotheke nicht fehlen.

 

DIY-NATURKOSMETIK

Naturkosmetik selber zu machen ist seit Jahren der große Renner unter vielen “SelbermacherInnen”.

Über das “Rühren” (von Naturkosmetik) habe ich selbst vor vielen Jahren begonnen, mich intensiver mit ätherischen Ölen zu beschäftigen.

Es macht meiner Meinung nach einfach mehr Spaß, ein Basiswissen über die Wirkung und Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen ätherischen Öle zu haben, die weit über den schönen Duft hinausgehen.

So kannst du deine selbstgemachte Naturkosmetik nicht nur “beduften”, sondern ihr auch eine – deinen individuellen Bedürfnissen angepasste – Wirkung geben.

 

GRÜNER HAUSHALT

Auch “Zero Waste” und “Green Cleaning” sind angesagter denn je – Danke Greta!

Auf Basis von wenigen umweltfreundlichen Rohstoffen kannst du in einem Baukastensystem deine Wohnung ohne Kompromisse blitz-blank halten – ohne schädliche Chemie und ohne zusätzlichen Müll zu verursachen.

Ätherische Öle spielen dabei zwar eher eine (natürlich duftende) Nebenrolle. Aber ihre unterstützend reinigende und desinfizierende Wirkung ist dennoch beachtlich. Probier es einfach mal mit diesen einfachen Rezepten aus!


ÄTHERISCHE ÖLE IN BERUF UND GEWERBE NUTZEN


  • ApothekerInnen, PKAs und DrogistInnen
  • HeilpraktikerInnen
  • Gesundheits- und KrankenpflegerInnen
  • MasseurInnen und PhysiotherapeutInnen
  • PsychologInnen
  • KräuterpädagogInnen
  • EnergetikerInnen
  • AromaberaterInnen
  • Naturkosmetik-HerstellerInnen und SeifensiederInnen
  • Wellnessbetriebe
  • Duftmarketing/Airdesign

 

PKAs UND DROGISTINNEN

Alle, die in einer öffentlichen Apotheke, einer Drogerie oder in einem Reformladen arbeiten, haben sicher schon längst bemerkt, dass sich ätherische Öle bei ihren KundInnen immer größerer Beliebtheit erfreuen. Eine kompetente Beratung schafft Vertrauen!

 

HEILPRAKTIKERINNEN

Als Teil der Phytotherapie (also der Pflanzenheilkunde) sind ätherische Öle mit ihren vielfältigen und wissenschaftlich bestätigten Heilwirkungen eine wertvolle Ergänzung für jede ganzheitliche Heilpraxis.

Auch immer mehr ÄrztInnen wenden ätherische Öle mittlerweile schon erfolgreich – ergänzend zur Schulmedizin – an.

 

GESUNDHEITS- UND KRANKENPFLEGERINNEN

Die Aromapflege hat mittlerweile schon in vielen Spitälern und Pflegeeinrichtungen Einzug gehalten.

Die Anwendung von ätherischen Ölen und fetten Pflanzenölen erfolgt in Form von Einreibungen, Wickeln, Kompressen, u.a.

In Österreich darf nach absolvierter Weiterbildung nach §64 GuKG “Komplementäre Pflege – Aromapflege” und nach Genehmigung durch die Krankenanstaltsleitung die Aromapflege am Patienten angewendet werden.

 

KRÄUTERPÄDAGOGINNEN

Auch für KräuterpädagogInnen ist ein vertieftes Wissen um ätherische Öle und deren Einsatzmöglichkeiten ein Plus im Repertoire.

Ätherische Öle sind ja ein wichtiger Bestandteil vieler Pflanzen und Kräuter und bestimmen oft wesentlich deren Wirkung.

So können KräuterpädagogInnen ihr Angebot von Workshops, Vorträgen und Kräuterführungen mit dem mittlerweile sehr beliebten Thema der ätherischen Öle stimmig ergänzen.

 

AROMABERATERINNEN

AromaberaterInnen helfen ihren KundInnen, das richtige Öl für verschiedenste Bedürfnisse zu finden, und erklären/zeigen diesen auch mögliche Anwendungsformen.

Das kann im Rahmen von kleinen Aromarunden, in Vorträgen oder in Workshops stattfinden.

 

NATURKOSMETIK-HERSTELLERINNEN UND SEIFENSIEDERINNEN

Welches Naturkosmetikprodukt kommt schon ohne duftende naturreine ätherische Öle aus, die außerdem noch hautpflegende Wirkung versprechen?

Wer also Naturkosmetik oder selbst gesiedete Naturseifen gewerblich herstellt und vertreibt, kommt nicht darum herum, sich mit ätherischen Ölen näher zu befassen.

Mal vom Wissen über die Wirkung (und mögliche Nebenwirkungen) von ätherischen Ölen abgesehen, ist es wesentlich, auch über Qualitätsmerkmale, die gesetzlich vorgeschriebenen Dosierungen und die Produktdeklaration Bescheid zu wissen.

 

MASSEURINNEN

Mit ätherischen Ölen kannst du dein Repertoire um ein weiteres attraktives Angebot erweitern und damit einen noch besseren Mehrwert für deine KundInnen bieten.

Ätherische Öle privat oder beruflich nutzen

So kannst du z. B. deine Massageöle gezielt mit diversen naturreinen ätherischen Ölen anreichern, um verschiedene spezifische Wirkungen zu erzielen:

Zum Beispiel zur Entspannung von Körper und Geist, zur besseren Durchblutung der Muskulatur, zur Entschlackung, usw.

Damit erzielst du nicht nur bessere Ergebnisse für deine KundInnen – dein Angebot wird so auch als höherwertig wahrgenommen. Und dafür darfst du auch einen entsprechend höheren Preis verlangen. Win Win!

 

ENERGETIKERINNEN

Ätherische Öle werden von HumanenergetikerInnen als wichtige Impuls-Geber zur Harmonisierung von Körper, Geist und Seele verwendet.

Düfte wirken direkt auf eine unserer ältesten Gehirnregionen – das limbische System, das u. a. für Erinnerungen und Gefühle zuständig ist.

So können Düfte, wie z. B. in der Form von naturreinen ätherischen Ölen, helfen, unsere Gefühlswelt zu harmonisieren und Energien zu aktivieren bzw. zu kanalisieren.

Wie EnergetikerInnen ätherische Öle nach dem 3-Ebenen-Modell noch anwenden können, findest du hier schön dargestellt:

 

WELLNESS-BETRIEBE

Ob in der Sauna, im Massage-Studio oder im Spa – ohne angenehme Düfte für den extra Wohlfühlfaktor geht es nicht.

Mit Naturdüften können mittels Aromadiffuser z. B. die Räumlichkeiten zart beduftet und das Wohlfühlerlebnis gesteigert werden.

Und wer will in der Sauna heute noch Kopfschmerzen verursachende synthetische Düfte á la Zwetschken- und Erdbeerduft einatmen! Oder wer will solche künstlichen Duftstoffe über eine Massage gar auf die Haut geschmiert bekommen?

Wer auf Natur setzt, und das den KundInnen auch entsprechend kommuniziert, kann sich von seinen/ihren Mitbewerbern abheben!

 

ALLER ANFANG IST SCHWER?

 

Keine Angst – es muss NICHT schwierig sein!

  • Schon mit einer ganz kleinen Auswahl an Lieblingsölen kannst du die ersten Erfahrungen sammeln.
  • Die vielen verschiedenen Wirkungen der Öle verwirren dich? Dann konzentriere dich anfangs einfach nur auf den DUFT und finde später mehr über die verschiedenen Wirkungen heraus.
  • Ätherische Öle müssen vor Gebrauch auf der Haut IMMER mit einem Träger verdünnt werden*. Die passende Tropfenanzahl pro Trägerölmenge kannst du ganz einfach mit einer Verdünnungstabelle herausfinden (1%: 2-3 Tropfen ÄÖ auf 10 ml Trägeröl).
  • Für Kinder und Schwangere gibt es einige besondere Vorsichts-Gebote. Vor allem gilt hier: Noch stärker verdünnen, und einige wenige Öle dürfen nicht verwendet werden!

*Mit dem Wissen, dass ätherische Öle zum Teil bis zu 100fach konzentriert (manchmal sogar mehr) sind, leuchtet es ein, dass sie vor Gebrauch wieder auf eine “physiologische” (natürliche) Konzentration von 0,5 – 3% zurück-verdünnt werden müssen, oder?

 

MIT SINN UND VERSTAND

 

Vielleicht merkst du in meiner Aufzählung schon, wie begeistert ich von der Wirkung und den Einsatzmöglichkeiten von ätherischen Ölen bin.

Aber Folgendes will ich dir hier unbedingt mitgeben:

Aetherische Oele richtig verduennen

Als hochkonzentrierte Pflanzeninhaltsstoffe, die – unsachgemäß angewandt – auch unerwünschte Wirkungen haben können, müssen ätherische Öle mit Sinn und Verstand eingesetzt werden.

Annahmen wie “Alles nur Natur” oder “viel hilft viel” sind hier fehl am Platz!

Deshalb empfehle ich allen, die sich für ätherische Öle interessieren, sich die wichtigsten Basics anzueignen:

 

WIE KANN ICH MEHR ÜBER ÄTHERISCHE ÖLE LERNEN?

 

INTERNET

Meiner Meinung nach solltest du mit Informationen aus dem Netz sehr vorsichtig sein – zumindest, wenn du noch ein totaler Grünschnabel bist. Hier kann ja jeder alles schreiben (ich ja auch :-P). Es kann deshalb gerade für EinsteigerInnen schwer sein, da die Spreu vom Weizen zu trennen.

Deshalb empfehle ich dir, dir ein gutes Buch für Einsteiger zu besorgen, oder dir in einem Basiskurs die wichtigsten Grundlagen anzueignen.

Nicht allein in Schreiben, Lesen, übt sich ein vernünftig Wesen, nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen, sondern auch der Weisheit Lehren soll man mit Vergnügen hören. Damit das mit Verstand geschah, waren da… Experten da. – Frei nach Wilhelm Busch

 

BÜCHER

Die sicher kostengünstigste Variante, sich mit dem Thema vertraut zu machen, ist, sich einfach ein gutes Buch zuzulegen (und es auch zu lesen ;-)).

Mittlerweile kannst du schon aus einer Vielzahl von ausgezeichneten Sachbüchern für Einsteiger und Fortgeschrittene wählen.

Empfehlung für Einsteiger (klick)

 

SEMINARE, WORKSHOPS UND KURSE

Natürlich macht es oft noch mehr Spaß, ein richtiges Seminar oder einen Kurs zu besuchen. Da kannst du mitunter schon an verschiedenen Ölen schnuppern, dich mit dem/der Kursleiter/in austauschen oder in einem Workshop auch deine ersten Mischungen selbermachen und mit nach Hause nehmen.

 

ONLINE-KURSE

Wer weit ab vom Schuss wohnt, dem aber ein Buch schon zu wenig geworden ist, kann sich mittlerweile auch mit Online-Kursen weiterbilden.

Wer sich so orts- und zeitunabhängig ein solides Basiswissen aneignen will, dem kann ich z. B. meine AROMA 1×1-Online-Selbstlernkurse sehr empfehlen.

 

PROFIAUSBILDUNGEN

Eine professionelle Ausbildung würde ich allerdings an einem anerkannten Institut vor Ort empfehlen.


Ob Selbststudium mit Büchern, Kurse, Seminare oder Profi-Ausbildung: Bei der Wahl kommt es kommt darauf an, welches Ziel du hast:

Willst du ätherische Öle privat nutzen, willst du ätherische Öle hin und wieder ergänzend zu anderen Methoden einsetzen, willst du ätherische Öle zu Heilzwecken einsetzen, …?

Worüber du dir bei der Wahl einer Aus- bzw. Weiterbildung Gedanken machen solltest, kannst du z. B. bei der VAGA (Vereinigung für Aromapflege und gewerbliche Aromapraktiker/innen) schön zusammengefasst hier nachlesen (klick).


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Ätherische Öle im Alltag oder beruflich nutzen – ich bin glücklich beides tun zu dürfen. :-)

Dufte Grüsse, Margareta

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