BARTÖL SELBERMACHEN: DAS PERFEKTE GESCHENK FÜR DEINEN LIEBSTEN

Bartöl selbermachen

Bartöl ist eines von vielen Produkten, das du ganz einfach selbst aus verschiedenen Ölen mischen kannst.

Bartöl ist ein wunderbares Pflegemittel für Gesichtshaut und –haar. Es kann einen Bart nicht nur optisch im richtigen Licht erstrahlen lassen, es kann ihn auch mit einem Duft versehen, der genau zum Charakter des Trägers passt.

Obendrein macht Bartöl jeden Bart geschmeidig, denn das Sprichwort „Mann mit Bart, küsst weich und zart“ will auch bestätigt werden.

Du kannst das Bartöl, für d/einen Freund oder für deinen Mann als Geschenk mischen. Einem Bartträger kann man kaum eine größere Freude machen, als mit einem guten Bartöl. Vor allem wird der Gesichtsausdruck von den Männern unbezahlbar sein, wenn man mit etwas ankommt, worüber sich Frauen sonst eher weniger auskennen.

Bartöl selbermachen

Die Bartpflege ist bei Männern genau wie bei Frauen das Schminken, auch eine Art von Hobby und Lifestyle. Zeigt man Interesse in Verbindung mit dem Hobby des Partners, bewirkt dies große Freude beim Partner!

Dass die Bartpflege für den Mann ein sehr wichtiger Faktor ist, ergibt sich aus folgender Studie (April 2017):

Hier werde ich dir zeigen, worauf du bei der Anwendung und Zusammenstellung des perfekten Bartöls für deinen Liebsten achten solltest und welche Düfte bei Männern beliebt sind.

  1. Wie Mann die richtige Menge Bartöl für seinen Bart herausfindest
  2. Wie Mann es richtig anwendet
  3. Wie du ein individuelles Bartöl selbermachen kannst
  4. Welche Düfte bei Männer besonders beliebt sind
  5. Bartöl selbermachen – Rezept

1. WIEVIEL ÖL MUSS IN DEN BART

Klar ist: Je größer der Bart, desto mehr Öl braucht er auch. Es muss jedes Haar und die darunter liegende Haut mit Öl in Berührung kommen.

Hat dein Liebster einen pflegeleichten Drei-Tage-Bart, sollten dafür 2 bis 3 Tropfen genügen. Geht es aber um einen etwas umfangreichen Bart, vielleicht einen kurzen bis mittellangen Vollbart, empfehle ich eher 4 bis 5 Tropfen.

Allerdings ist hier Vorsicht geboten und Männer sollten sich langsam an die passende Menge herantasten. Verwendet man zu viel Öl, können Haut und Haar schnell fetten und sehr unansehnlich wirken.

2. WIE VERWENDET MANN BARTÖL RICHTIG?

Das Anbringen von Öl mit einem Kamm oder ähnlichem ist nur bedingt ratsam, da es eigentlich niemals so gut und gründlich gelingt, wie mit der Hand. Das Öl am besten in die Hand träufeln und die gewünschte Menge etwas zwischen den Fingern verreiben, bevor man es gleichmäßig einmassiert. Für ausführlichere Techniken ist man im Internet mit Tutorials am besten bedient. Auf YouTube wirst du sicher fündig.

Nach dem Einmassieren sollte der Bart mit einer Bürste gepflegt werden. Nicht nur, dass das Öl so noch besser verteilt wird, sondern auch der Eigentalg wird dem Barthaar zu Gute kommen. Bei einem sehr langen Bart, kann es sein, dass zunächst ein Bartkamm benutzt werden sollte, um den Bart auch wirklich bis zur Gesichtshaut zu durchdringen.

Wenn du dich noch genauer informieren möchtest, wie dein Mann ihn perfekt pflegen kann und weitere Rezepte für das Selbstmischen eines Bartöls, findest du bei babista alles rund um den männlichen Gesichtsschmuck.

3. WIE KANN MANN EIN EIGENES BARTÖL KREIEREN?

Ein Bartöl darf so individuell sein wie sein Träger.

Du musst deine ganz persönliche Mischung aus pflegenden Trägerölen und duftenden ätherischen Ölen finden.

Träger- oder Basisöle sind für die hauptsächliche Wirkung des Bartöls verantwortlich, sie sollten daher möglichst rein und naturbelassen sein. Die besten Trägeröle sind rein pflanzlich, werden kalt gepresst und sind vollkommen frei von künstlichen Zusätzen. Je nachdem, welches Öl du als dein Basisöl aussuchst, wird dein Bartöl für unterschiedliche Hauttypen geeignet sein und unterschiedlich wirken.

So hält zum Beispiel Traubenkernöl die Haut jung und ist besonders für fettige oder Mischhaut geeignet, während Hanfsamenöl Feuchtigkeit bringt und Irritationen reduziert, sich also besonders für reaktive Hauttypen empfiehlt. Jojobaöl hält die haut elastisch und widerstandsfähig, Avocadoöl verringert den Juckreiz, der beim Wachstum eines Bartes mitunter auftreten kann. Auf diese Art haben alle Trägeröle eine pflegende Wirkung, lies dich am besten hier ein, was genau für dich passend ist und so riecht, wie es dir gefällt.

Diesem Basisöl wird nun eine winzige Menge (bei 30 ml Trägeröl etwa 8 – 10 Tropfen) eines ätherischen Öls beigemischt, das zum einen für einen individuellen Duft ganz nach Vorliebe sorgt, zum anderen aber auch noch ergänzende Wirkungen haben kann.

Es gibt unzählige verschiedene ätherische Öle, die zwar nicht alle für die Herstellung von Bartöl geeignet sind, aber es sind genügend passende vorhanden, um dem Bart deine ganz persönliche Duftnote zu verleihen. Obendrein wirken verschiedene ätherische Öle entzündungshemmend (beispielsweise Kamille) oder als Schutz gegen Bakterien (Lavendel). Natürlich haben die Öle auch pflegende Wirkung (Patchouli) und einige können sogar Insekten vom Gesichtsschmuck fernhalten (Citronella).

Diese Öle und Wirkungen sind dabei nur Beispiel, es gibt zahlreiche ätherische Öle, die ähnliche Wirkung haben, die allerdings unterschiedlich riechen; und die Hauptfunktion der ätherischen Öle im Bartöl ist ganz klar der Duft, den sie einem Bart geben.

4. DAS SIND DIE BELIEBTESTEN DÜFTE BEI MÄNNERN

  • Herb-holzigen Noten: Zypresse, Wacholder, Myrte
  • Warm-holzige: Atlas-Zeder, Himalaya-Zeder, Virginia-Zeder, Sandelholz, Amyris
  • Erdige Noten: Patchouli, Vetiver
  • Sommerlich-frische Nuancen: Zitrone*, Grapefruit*, Orange*, Citronella, Litsea cubeba, Zitronengras
  • Blumige Düfte: Rosengeranie, Neroli, Ylang Ylang, Rose
  • Kräuterige Düfte: Pfefferminze, Rosmarin
  • Orientalische Gewürznoten: Kardamom, Ingwer, Koriander, Zimt**, Nelke**

*Diese Öle können ab einer bestimmten Konzentration photosensibilisierend wirken. Achte deshalb bei der Erstellung einer Rezeptur für 3-Tage-Bärte auf die Maximalkonzentrationen für die verschiedenen Zitrusöle. https://www.aroma1x1.com/phototoxische-aetherische-oele/

**Diese Öle sollten bei Bartölen für 3-Tage-Bärte nur äußerst niedrig dosiert werden (max. 1 Tropfen auf 10 ml), weil sie sonst die Haut reizen könnten.

Du kannst wie im Rezept unten eine Mischung herstellen, aber auch die Düfte einzeln verwenden.

Erlaubt ist, was gefällt!

Am besten schnupperst du dich einmal durch verschiedene Düfte durch. “Duftbars” mit einer großen Auswahl an Duftproben gibt es mittlerweile schon in vielen Reformhäusern oder Apotheken.

Und achte beim Kauf unbedingt auf beste Qualität (100% naturreine ätherische Öle).

 


BARTÖL SELBERMACHEN
REZEPT


Bartöl selbermachen

Grundrezept:

 

Ein Beispiel-Rezept für das individuelles Bartöl könnte so aussehen:

  • 10 ml Traubenkernöl (Trägeröl)
  • 10 ml Mandelöl (Trägeröl)
  • 10 ml Arganöl (Trägeröl)
  • 2 Tropfen Citronella
  • 1 Tropfen Ylang Ylang
  • 3 Tropfen Atlaszeder
  • 3 Tropfen Patchouli

Die Verbindung aus Traubenkernöl, Mandelöl und Arganöl pflegt den Bart, beruhigt die Haut, spendet Feuchtigkeit und lässt diesen seidig glänzen. Die verschiedenen ätherischen Öle sorgen für einen frischen Duft mit einer männlich-herb-holzigen Note.

Deiner Phantasie, in Kombination mit dem persönlichen Geschmack sind bei der Kreation des eigenen Öls keine Grenzen gesetzt: Von herb-holzigen Noten über feine sommerlich-frische Nuancen bis hin zu Kräuterdüften und orientalischen Gewürzdüften ist alles in jeder Intensität möglich. Von gar nicht oder kaum riechbar, bis zu so intensiven Düften, so dass Mann kein Parfum mehr auftragen muss.

Und wie gesagt, es muss auch keine komplizierte Mischung sein. Es kann auch ein einzelner Duft völlig ausreichen und so einen angenehmen Duftakzent setzen.

Bartöl selbermachen

Zum Herunterladen des Bartöl Labels einfach auf das Bild klicken!


 

Und jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Mischen und Schenken!

Dufte Grüsse, Margareta

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